Herzlich willkommen zur Auftaktveranstaltung!

Energiewende –spätestens seit der Katastrophe in Fukushima ist das nicht nur ein Wort, sondern allgemein erkannte, dringende Notwendigkeit.

In Marktheidenfeld wird seit vielen Jahren gehandelt – gemeinsam gehandelt! Mit großer Einigkeit wurden im Stadtrat energieeinsparende Maßnahmen verabschiedet und zügig umgesetzt: Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden, Hackschnitzel- und Holzpellets-Heizungen, 100% Ökostrom für die städtische Energieversorgung, E-Mobil und Hybrid-Fahrzeug für die Stadtverwaltung.

Ein Referat im Stadtrat über Energie und Klimaschutz von Dr. Barthel vom Bund Naturschutz im vergangenen Jahr zeigte uns deutlich, wie wichtig es ist, dass jeder Einzelne weiß, dass und wie er zu einer wirklichen Energiewende beitragen kann – und wie schnell in der Gemeinschaft spürbar und oft mit einfachsten Mitteln Energie gespart werden kann.

In Marktheidenfeld sind ebenfalls seit vielen Jahren Bürger aktiv, um zu schnelleren Fortschritten zu kommen. So arbeitet seit 2012 auch die Bürgerprojektgruppe „Energiebewusstes Marktheidenfeld“ aktiv dem Stadtrat zu.

Zur Zeit plant die Projektgruppe für den Herbst Energietage in Marktheidenfeld, bei denen Firmen, Handwerksbetriebe, Bauunternehmen, Baumärkte und Energieberater entsprechende Produkte und Dienstleistungen für mehr Energieeffizienz präsentieren können. Die Entwicklung eines Fachfirmen-Netzwerks mit hohem gegenseitigen Nutzen von Anbietern und Verbrauchern könnte hier angestoßen werden.

Vor einem Jahr beschloss der Stadtrat, ein Klimaschutzkonzept für die Stadt Marktheidenfeld in Auftrag zu geben und hat damit das Büro B.A.U.M. Consult beauftragt.

Ich freue mich sehr, dass wir heute die Auftaktveranstaltung eröffnen können. Gemeinsam wollen wir für ein „Energiebewusstes Marktheidenfeld“ arbeiten und ohne Aktionismus, aber mit ganzer Kraft, sinnvolle und nachhaltige Projekte ausarbeiten und verwirklichen.

Ein Wort von Goethe hat auch Gültigkeit für diese große Aufgabe – ich glaube, darin sind wir uns hier alle einig:

„Wenn wir bewahren wollen, was wir haben, müssen wir vieles ändern.“

Und damit übergebe ich das Wort an die Herren Blaschke und Sailer vom Büro B.A.U.M., die uns nun die Bestandsaufnahme sowie mögliche Aufgabenstellungen vorstellen werden.

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