Liebe Gäste, herzlich willkommen Ihnen allen im Franck-Haus!

Wir feiern zusammen den 10. Geburtstag unseres Marktheidenfelder Kulturzentrums. Und ich sage mit Freude und Überzeugung: Dies ist das Haus aller Marktheidenfelder!

Kaum noch vorstellbar ist, dass in den 1990er Jahren die Sanierung durch die Stadt und der Verwendungszweck höchst umstritten waren – ganz zu schweigen von dem Beschluss der smalteblauen Fassade!

Doch schon nach ganz kurzer Zeit haben die Bürger Besitz ergriffen von diesem Haus. Großen Anteil daran hat der Franckhaus-Förderverein, der mit vielen Aktionen in und um das Haus vor und während der Jahre der Sanierung 1994 bis 1998 für ein Kulturzentrum hier geworben hat. Die große Beteiligung vieler Vereine und aus der ganzen Bürgerschaft verhalf zum gewünschten Erfolg.

Über 160 000 Besucher haben wir in den Ausstellungen seit dieser Zeit gezählt – eine Zahl, die den Vergleich mit manchem Großstadtmuseum standhält! Apropos Museum: Zunächst war ein Museum auch hier im Haus vorgesehen – doch wie schon oft – hat Marktheidenfeld einen etwas anderen Weg gewählt und damit Erfolg!

Skepsis gab es auch zu Beginn gegenüber den Ausstellungen moderner Kunst. Doch die wachsenden Besucherzahlen zeigen, dass dieses offene Haus auch die Sinne der Menschen öffnet und so manchem Skeptiker einen Zugang auch zu moderner Kunst ermöglicht hat. Zum Erfolg gehört ganz wesentlich, dass Marktheidenfelder Institutionen, Vereine und Hobbykünstler diese Räume auf Zeit zu ihren eigenen machen und sich hier präsentieren können.

Musik, Ausstellungen, Vorträge, Lesungen – alles hat seinen Platz in unserem Franck- Haus. Und noch viel mehr: Es ist regelmäßiger Treffpunkt für Senioren, Senioren-Internet und für Agenda-Gruppen; der kleine Garten verbindet nicht nur die Untertorstraße mit den Gassen und dem Mainkai, sondern er lädt auch ein zur kurzen Atempause; mit der Schauschmiede hat der Historische Verein einen ganz besonderen attraktiven Beitrag geleistet. Und eine hervorragende Gastronomie tut ein Übriges! Verbindungen schaffen – das ist in diesem Haus von Anfang an gelungen und daran werden wir auch in Zukunft weiter arbeiten.

Heute bieten wir Ihnen ein hervorragende sund vielseitiges Programm, das auch Bestandteil des Festivals “Kunsträume Bayern 2008” ist. Seit Wochen können wir uns schon freuen über die Aktionen im öffentlichen Raum, die Herr Josef Bauer, Kunsterzieher am Balthasar-Neumann-Gymnasium mit seinen Schülern gestaltet hat: die “historischen” Schaufenster in den Geschäften der Innenstadt, den Mainschelch am Kreisverkehr , die ganz besondere “Schuh”-Sammlung im Schaufenster der Firma Udo Lermann. Sehr herzlich bedanke ich mich bei Herrn Bauer für sein Engagement!

Gestern wurde ein neuer “Kunstraum” eröffnet: Auf den Betonpfeilern der Nordbrücke entstehen Graffitis als Willkommens- bzw. Abschiedsgruß unserer Stadt. Vielen Dank an die Mitarbeiter der städtischen Jugendarbeit und die Jugendlichen, die diese Aktion organisiert und mit der gestrigen Veranstaltung schon den “Auftakt” zum heutigen Kulturfest gebildet haben.

Ganz herzlich danke sage ich allen, die heute durch ihre Beiträge diesen “Feiertag” möglich machen – es sind so viele, dass es unmöglich ist, alle namentlich zu nennen! Das Progamm wurde am Mittwoch an alle Haushalte verteilt – weitere Prospekte liegen hier im Eingangsbereich für Sie aus.

Viel Freude und Vergnügen und einen wunderschönen Tag in und um unser Franck-Haus – das Kulturfest ist eröffnet!

 

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