Sehr geehrter Herr Landrat Schiebel,

sehr geehrter Herr Gerhard,

sehr geehrte Frau Guth, Frau Frings,

sehr geehrtes Krankenhaus-Team,

sehr geehrte Gäste,

 

vor genau 45 Jahren ist dieses Haus eingeweiht worden – und damals wie heute gilt: Marktheidenfeld ist stolz auf dieses Krankenhaus! Im Namen der Stadt danke ich allen, die seitdem als Ärzte, Pflegende und Helfende auf vielfältige Weise in diesem Haus hilfebedürftigen, kranken Menschen gedient haben. Sehr herzlich danke ich Ihnen über Ihre medizinischen Leistungen hinaus für Ihre menschliche Nähe und Herzensgüte trotz immer schwieriger werdender Probleme und dauernder Änderungen am „Arbeitsplatz Krankenhaus“.  Ich weiß aus eigenem Erleben und von vielen Mitbürgern, wie wohltuend und oft heilsam Ihr mitmenschlicher Beistand für Kranke und deren Familie ist.

 

 

Das gilt in gleicher Weise für das Seniorenheim, das ebenfalls einen hervorragenden Ruf genießt. Ihre bemerkenswerte Arbeit und Zusammenarbeit hier „unter einem Dach“ drückt sich auch in ausgezeichneten Belegungszahlen aus.

 

Unser Krankenhaus Marktheidenfeld ist seit jeher Kreis-Krankenhaus und seit vielen Jahren Teil des Klinikums Main-Spessart. Die Mitwirkung beschränkt sich daher bei politischen Entscheidungen auf die gewählten Kreisräte!

Diese haben immer Entscheidungen mitgetragen, um trotz vieler Problememehrere Klinik-Standorte in unserem Landkreis zu erhalten. Wie Sie alle wissen, wurde erst vor wenigen Monaten im Kreistag erneut ein entsprechender Beschluss gefasst.

 

Es ist gelungen, für das Krankenhaus Marktheidenfeld das bisherige Versorgungsangebot zu halten – und künftig wird zusätzlich der Bereich „Altersmedizin“ deutlich ausgebaut werden.

Die Verlegung der Alten- und Krankenpflegeschule in das ehemalige Schwesternwohnheim zum Schuljahresbeginn 2013/14 wird nicht nur viele Synergieeffekte zwischen Schule und praktischer Umsetzung erzielen, sondern auch die dringend notwendigen Pflegefachkräfte im Landkreis halten und sichern.

Die ausgezeichnete Arbeit der Ärzte und des Pflegepersonals, die Lage dieses Hauses, seine räumlichen Gegebenheiten – und auch die Zahlen, die dieses Haus schreibt – sind zusammen mit seinen Erweiterungsmöglichkeiten Faktoren, die zu einer erfolgreichen Weiterentwicklung und zum dauerhaften Bestehen führen werden. Ich bin davon absolut überzeugt!

 

Die Einladung des Stadtrats von Marktheidenfeld an Herrn Quindeau und Frau Frings, wie kürzlich geschehen, in öffentlicher Sitzung Entwicklungen und Probleme des Krankenhauses Marktheidenfeld darzustellen und Fragen zu beantworten, wird kein Einzelfall bleiben. Das funktioniert aber nicht als „Einbahnstraße“! Wir brauchen regelmäßige gegenseitige und direkte Information – nicht nur von Seiten der Verwaltung! – und ganz sicher auch erheblich mehr Transparenz!

An entsprechenden Vorschlägen arbeiten wir bereits, die wir dann Ihnen und gegebenenfalls dem Kreistag sehr gern zur Diskussion stellen. Wir freuen uns, dass solche Vorschläge als „Kümmern“ um unser Krankenhaus von Seiten der Geschäftsführung und der Pflegedienstleitung erwünscht sind!

 

Dass wir in Marktheidenfeld um „unser Krankenhaus“ kämpfen, haben wir mit unserer Resolution und dem daraufhin erfolgten Kreistagsbeschluss erst vor kurzem deutlich sichtbar unter Beweis gestellt.

Deutlich machen will ich aber auch, dass es uns IMMER um die Hauptsache geht: die bestmögliche qualitätsvolle und wohnortnahe medizinische Versorgung aller Bürger.

 

Verlassen Sie sich darauf: Wir übernehmen dafür auch weiterhin Mitverantwortung – und diese schließt das gesamte Klinikum Main-Spessart mit ein, zu dem Sie hier in Marktheidenfeld mit Ihren Leistungen einen ganz erheblichen Beitrag leisten!

Herzlichen Dank und alle guten Wünsche für die Zukunft!

 

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